In Schleswig-Holstein darf jede Kommune vier verkaufsoffene Sonntage pro Jahr ausweisen. Der Geschäftsschluss muss um 18 Uhr erfolgen. Die bisherigen Jahrespläne zeigen, dass von dieser gesetzlichen Regelung einige Städte Gebrauch machen. In der Regel fallen die Termine auf besondere Ereignisse. Lübeck feiert die Nordischen Filmtage, die Flensburger jeweils an einem Sonntag ihren „Herbst“ und „Winter“ sowie Kiel die Skandinavientage und einen Bauernmarkt. Bad-Segeberg öffnet an einem verkaufsoffenen Sonntag alle Geschäftstüren bei Möbel-Kraft und in der ganzen Stadt. In Schleswig kann man zum Jazz-Herbst und Oktoberfest einkaufen. Auch die Storm-Stadt Husum hat mehrere Sonntagstermine: Feier im Gewerbegebiet Ost, Krokusblüte und Krabbentage.
Es gelten noch drei weitere, landestypische Besonderheiten:
Verkaufsoffene Sonntage in Schleswig-Holstein gibt es auch ganzjährig!
In allen Kur- und Badeorte profitieren davon Einwohner und Urlaubsgäste gleichermaßen. Vor und nach dem „Sonnen oder Baden“ haben sie sonn- und feiertags noch Zeit bis 18 Uhr, um Dinge des alltäglichen Gebrauchs einzukaufen.
Die Öffnungszeiten einiger Geschäfte in der Grenznähe zu Dänemark - Blumengeschäfte, Bäckerein und Kioske - liegen sonntags zwischen 11 und 23 Uhr.
Am 1.Mai, dem Tag der Arbeit, haben Angestellte frei. Inhaber kleinerer Geschäfte dürfen öffnen - wenn sie persönlich den Verkauf übernehmen!


Die nächsten verkaufsoffenenen Sonntage


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