Ein strittiges Thema: Die verkaufsoffenen Sonntage

Beim Thema Verkaufsoffene Sonntage scheiden sich seit Jahren ganz klar die Geister, und es gibt sowohl für Pro- als auch natürlich für Contra-Seite der Argumentation gewichtige Fürsprecher. Für den Einzelhandel bedeuten verkaufsoffene Sonntage schließlich eine erfreuliche Flexibilität, die wenn sie vom Kunden angenommen wird, auch höchstwahrscheinlich eine Umsatzsteigerung bedeutet. Zumindest für diejenigen Unternehmen, die ihre Öffnungszeiten auch auf die Sonntag ausdehnen. Arbeitnehmer, die ja alle auch gleichzeitig einkaufende Kunden sind, stehen der Thematik dagegen eher zwiespältig gegenüber, vor allem natürlich, wenn sie selbst im Einzelhandel arbeiten. Auch Arbeitnehmerverbände und die Kirchen beider Konfessionen sprechen sich klar gegen verkaufsoffene Sonntage aus, da sie den sonntäglichen Ruhetag als gleichermaßen als Tag der Familie und als Tag der Ruhe und Andacht sehen. Arbeitnehmer die nachts, in Schichtarbeit oder als Selbständige arbeiten, wünschen sich dagegen natürlich eher flexiblere Zeiten für den Einkauf. Ein weiteres Argument, das von Fürsprechern des Einkaufens am Sonntag vorgebracht wird, sind die überlaufenen Innenstädte am Samstag. Ein verkaufsoffener Sonntag würde hier zwar nicht unbedingt viel mehr Umsätze bringen, die Besucherströme aber besser übers Wochenende verteilen.




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